VMware® Infrastructure


Server Virtualisierung in Vollendung

VMware Infrastructure hat sich längstens bei Konsolidierung und Virtualisierung bewährt und bildet somit den heutigen De-facto-Standard bei
der Servervirtualisierung. Der Trend vor einigen Jahren war klar, bedingt durch Unternehmenswachstum vergrößerten sich auch die Anforde-
rungen an die IT-Infrastruktur. Das führte zu einer steigenden Anzahl an dedizierten Servern, die nur eine Aufgabe hatten und somit kaum aus-
gelastet wurden. Dieses konventionelle Vorgehen sorgte wiederum für hohe Kosten, durch den Bedarf an Administrations- und Support-Kos-
ten, Netzwerk-Ressourcen, Platzbedarf, Stromkosten für Betrieb und Klimatisierung, und Servicekosten. Und trotzdem mangelte es an Flexibilität
und Zuverlässigkeit.

Damit ist Schluss. In den letzten Jahren hat die Virtualisierung den Wandel von einem Nischendasein, für Testzwecke und weniger wichtige
Aufgaben, hin zur effizienten und hochverfügbaren IT-Infrastruktur geschafft.

Das zeigt auch die Statistik: Annähernd die Hälfte aller europäischen Firmen, nicht nur Großunternehmen, sondern auch mittelständische Firmen
und Kleinunternehmen, setzten bereits in der einen oder anderen Form Virtualisierungstechnik ein. Wobei VMware die Vorreiterrolle mit einem
Marktanteil von über 80 Prozent spielt.



VMware Produktübersicht


Mit mehr als 20 Virtualisierungsprodukten, ausgehend von der umfangreichen Infrastruktur-Lösung, mit den Erweiterungen für Management und
Optimierung, fügen sich weitere Produkte für die Automatisierung, Betriebsbereitschaft, Steuerung und Überwachung von größeren RZ-Umge-
bungen hinzu. Mit der „VMware Virtual Desktop Infrastructure“ hält die Virtualisierung schlussendlich auch Einzug am Frontend und löst dort die
klassische Arbeitsumgebung ab.

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VMware Virtual Infrastructure und VirtualCenter


VMware hat die einzelnen Features rund um den ESX-Server, dem eigentlichen Virtualisierungssystem, zu Editionen zusammengefasst, um je-
dem Kunden die richtige Einstiegsebene für seine virtuelle Infrastruktur bieten zu können. Die insgesamt drei Editionen sind aufeinander auf-
bauend.



VMware Infrastructure Foundation Edition


In der kostengünstigen Einstiegsversion, sind einerseits alle für eine Servervirtualisierung notwendigen Features, wie das clusterfähige File-
System VMware® VMFS und das simultane Multi-Prozessing VMware® Virtual SMP™  enthalten, andererseits sind aber auch schon die Grund-
lagen für das Zusammenspiel mit dem VirtualCenter Management Server enthalten. Darüber hinaus beinhaltet die Einstiegsversion die Unter-
stützung spezieller Backups und, ganz wichtig, auch das Management für die Updates aller virtuellen Systeme und der zugrunde liegenden
VMware-Server.

Anmerkung: Zur VMware Infrastructure Foundation Edition gibt es auch eine Einstiegsversion des VirtualCenters (siehe Abschnitt „VMware
VirtualCenter" weiter unten.



VMware Infrastructure Standard Edition


Mit der Standard Edition, die gegenüber der Foundation Edition um das Feature „High Availability" ergänzt wurde, können Unternehmen Hoch-
verfügbarkeit für jegliche Anwendungen bereitstellen. Diese Hochverfügbarkeit lässt sich ohne großen Aufwand implementieren, im Gegensatz
zu klassischen Lösungen die häufig sehr komplex und kostspielig sind und nur für unternehmenskritische Anwendungen genutzt werden. Mit
dem Feature High Availability wird jeder Server überwacht und bei einem Ausfalls eines oder mehrerer Server wird ein Prozess ausgelöst, der
den Neustart dieser virtuellen Maschinen ausführt. Über den Ressource-Pool wird sichergestellt, dass zu jeder Zeit genügend Ressourcen für
einen Neustart auf anderen physikalischen Servern zur Verfügung steht.



VMware Infrastructure Enterprise Edition


In der Enterprise Version wird die Standard-Version noch um die Features,

▪ VMware® Distributed Resource Scheduler (DRS),
▪ VMware® Distributed Power Management (experimentelle Funktion),
▪ VMware® VMotion™,
▪ VMware® Storage VMotion,


ergänzt und wird somit zum idealen Instrument für automatisierte und hochverfügbare Rechenzentren mittelständischer Unternehmen, genau-
so wie für große Rechenzentrums-Infrastrukturen mit mehreren Standorten.

Allem voran steht das Feature VMotion, dass die Verschiebung von Virtuellen Maschinen im laufenden Betrieb von einem physikalischen Ser-
ver auf einen anderen ermöglicht. Das erlaubt die Optimierung bei physikalischen Engpässen genauso wie die Wartung von Serversystemen
ohne Ausfallzeiten. Zusammen mit dem Feature DRS wird eine automatische Lastverteilung der virtuellen Maschinen auf die verfügbaren physi-
kalischen Serversysteme erreicht.

Mittels Storage VMotion wird die Flexibilität im Rechzentrum auch auf die Storage-Arrays ausgeweitet. So ist es problemlos möglich virtuelle
Festplattendateien, im laufenden Betrieb, über heterogene Storage-Arrays hinweg, zu verschieben, um Speicher-Updates oder Migrationen
durchführen zu können.

VMware Distributed Power Management ist derzeit noch eine experimentelle Funktion und soll in Zukunft dazu dienen, den Stromverbrauch im
Rechenzentrum durch automatisches, bedarfsabhängiges ein- und ausschalten von Serversystemen zu verringern.

Zur Steuerung und Überwachung dieser Funktionen ist der Einsatz des VirtualCenter Management Servers unbedingt notwendig (siehe nächs-
ten Abschnitt).



VMware VirtualCenter


Um das gesamte Leistungsspektrum der VMware Infrastructure Editionen sinnvoll nutzen zu können, ist der Einsatz des VMware VirtualCenter
Management Servers als Management- und Überwachungs-Lösung für eine automatische und effektive Verwaltung der Ressourcen wie CPU-
Leistung, Festplatten, Netzwerk und Hauptspeicher, notwendig. Der Einsatz der Enterprise Features „VMotion" und „Storage VMotion" ist nur
mit der VirtualCenter Instanz möglich.

VMware bietet hier aus Kostengründen und zur Investitionssicherheit, zum eigentlichen Standardprodukt „VirtualCenter Management Server"
auch die „VirtualCenter Foundation" an. Diese Edition ist begrenzt auf maximal drei VMware Hosts, kann aber bei Bedarf jederzeit auf die Voll-
version erhöht werden.



Überschicht der einzelnen Editionen 


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